Entscheidende Monate

Mars ist immer noch rückläufig und warnt davor sich nicht provozieren zu lassen. Jetzt sollte man sich ernsthaft und selbstkritisch mit seinen unterdrückten Gefühlen auseinandersetzen, versuchen diese ernst zu nehmen und für die damit verbundenen Themen eine Lösung finden. Wir haben selten so eine so hochexplosive Zeit, wo man mit extrem wirkenden Spannungen und Ausbrüchen rechnen muss, sei es auf der persönlichen wie auch globalen Ebene. Auch die Natur ist davon betroffen.
Speziell der Oktober und November könnten zwei heisse Monate sein, welche die Richtung weisen und anzeigen werden mit was wir in den kommenden Monaten rechnen müssen.

Ab dem 3. Oktober ist Pluto wieder direktläufig und wird Unausgesprochenes, Verdrängtes und Verborgenes ans Licht bringen.
Vom 14. Oktober bis am 3. November wird zudem Merkur rückläufig sein. Er wirkt jedoch schon seit dem 22. September und nach der Rückläufigkeit noch bis 20. November. Dies vorwiegend in Spannung zu dieser speziellen Konstellation im Steinbock mit Jupiter, Saturn und Pluto, die das Jahr 2020 ausmacht und dazu noch in Spannung zum rückläufigen Mars im Widder.

Wenn Mars und Merkur in Spannung sind, ist es besonders wichtig, sich nicht in Streitgespräche verwickeln zu lassen. Ein ausgesprochenes Wort kann nicht mehr zurückgenommen werden. Falls einem jetzt etwas auf der Seele liegt, fährt man besser, wenn man zuerst mal herunterfährt, bevor man es ausspricht oder sogar vielleicht besser schriftlich miteinander kommuniziert, da hat man die Chance, dass das was man meint, ohne aggressive Emotion auf Papier bringen kann und beugt so auch Missverständnisse vor. Bei einem rückläufigen Merkur sind so oder so Missverständnisse häufig und, wenn dann noch der rückläufige Mars auch noch in Spannung dazu wirkt, dann Dankeschön, da zieht man sich besser gleich warm an.

Generell gilt nach wie vor, während dieser Phase sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und sich von Altlasten zu befreien. Wir leben momentan in einer Zeit, wo die Welt auf den Kopf gestellt wird und wir auch Zwangspausen ausgesetzt sind. Dies ist das Symbol der Tarotkarte „Der Hängende“, welcher einem auffordert durch den Stillstand bereit zu sein neue Perspektiven zu entwickeln. Nur durch die Bereitschaft das Leben oder verfahrene Situationen aus einer anderen Sichtweise zu betrachten führt dann zu einem fruchtbaren Boden.
Dies wird Lilith bekräftigen, welche am 21. Oktober in den Stier geht. Gerade das Zeichen Stier steht für die Natur und in diesem Wort ist auch im Sinn der Natürlichkeit. Natürlichkeit hat auch wieder mit Authentizität zu tun. Selten wie jetzt wird der Mensch dazu aufgefordert authentisch zu sein und nach seiner Wahrheit zu leben. Dort, wo Lilith durchgeht kommen die Schattenseiten ans Licht. Im Stier könnte das auch mit Themen der Finanzwelt, Besitz und Werten in Verbindung stehen. Da Lilith auch für das Urweib steht, welches durch das Patriarchalische Weltbild dämonisiert und verzerrt wurde und nun zur Befreiung des Weiblichen strebt, könnten starke Frauen vermehrt eine wichtige Rolle in unserer Welt einnehmen.

Die nächsten Wochen werden sehr entscheidend für unsere Zukunft sein. Da mit Uranus im Stier die Sicherheit vorläufig nicht gewährleistet ist, da er für unerwartete Geschehnisse steht, wird die vorläufige Zukunft unberechenbar bleiben.