Blog Daniela

Astrologisches zum Saturn-Uranus-Aspekt

Am 14./15. Juni hatten wir das zweite Uranus-Saturn-Quadrat, das erste war am 17. Januar und das letzte wird dann an Weihnachten stattfinden. Diese Konstellation kann man als Hauptkonstellation vom Jahr 2021 bezeichnen.
Wie schon mehrmals erwähnt bleibt mit diesem Aspekt kein Stein auf dem andern. Es ist eine Umbruchphase, wo das Alte gegen das Neue kämpft. Alte Strukturen bröckeln, die Natur ist in Bewegung und unser Weltbild verändert sich zum Teil radikal. Eine neue Ordnung will hergestellt werden.
Wir Menschen tun uns meist schwer mit Veränderungen. Auch haben wir uns speziell in unserer Kultur an eine gewisse Komfortzone gewöhnt.
Uranus/Saturn stand letztmals Ende 1988 in Konjunktion zueinander. Eine Konjunktion leitet immer ein neuer Zyklus ein, der bei diesen zwei Planeten gut 45 Jahre dauern wird. Ein Quadrat ist ein Spannungs -und Arbeitsaspekt, da wird Vieles in Frage gestellt und zwar vor allem dort, wo etwas nicht mehr im Einklang ist, zeigen sich nun Konflikte und Baustellen. Da muss man sich stellen.

Da kommt hinzu, dass diese Konjunktion gleichzeitig auf dem Punkt des Galaktischen Zentrums stattfand. GZ (abgekürzt) bedeutet astronomisch das schwarze Loch in unserem Universum. Dieses schwarze Loch wandert sehr langsam durch den Tierkreis, hat etwa eine Zeitspanne von 2000 bis 2200 Jahren durch ein Tierkreiszeichen und fast der gleiche Rhythmus wie ein Weltenjahr. Momentan befindet sich das GZ auf ca. 27° Schütze, also in der Endphase eines Zeichens und zeigt das Ende eines Entwicklungszyklus an. Die letzten 2000 Jahre waren ja sehr von Religionen und ihren Glaubensmuster geprägt. Religion ist unter anderem dem Zeichen Schütze zugeordnet. Möglich, dass sich gegenüber dem Glauben, den die verschiedenen Religionen vermitteln, eine neue Sichtweise entsteht. Jedenfalls wären Reformen in diesem Bereich angesagt.

Was war also alles wichtig oder nahm seinen Anfang im Jahr 1988 und wurde sichtbar im Jahr 1989? Welche Strukturen wollen sich seitdem verändern und welche Baustellen werden jetzt 2020/21 angezeigt?
Schauen wir also zurück. Was geschah 1988/89 symbolträchtiges auf dieser Welt, das unter dem Aspekt Saturn (Mauer, Regeln und Gesetze) und Uranus (Freiheit, Veränderung und Reformen) stattfand. Da man muss man nicht lange in den Geschichtsbüchern suchen, da fällt mir zumindest der Fall der Berliner Mauer ein, was ja eine grosse Veränderung im Weltgeschehen auslöste. Und das Wort des Jahres damals war «Gesundheitsreform» und ist heute ja auch ein zentrales Thema. Da bedingt es unbedingt, dass Reformen stattfinden.
Zu was fordert dieses Quadrat dieser beiden Planeten nun uns und die Welt heraus?

Uranus, der eine Umlaufbahn von 84 Jahren durch den Tierkreis hat, war letztmals während dem 2. Weltkrieg im Zeichen Stier. Dieses Zeichen steht für Werte, Finanzen, Besitz, Natur, Sicherheit und liebt das Vertraute, das Beständige und Bewährte. Uranus hält davon gar nichts. Er will Reformen, Befreiung und steht für überraschende Veränderungen. Mit Saturn in Spannung, der gerne Ordnung und Struktur hat sowie Regeln und Gesetze braucht, wird im Zeichen Wassermann nun aufgefordert sich an neue Regeln und Gesetze zu gewöhnen. Saturn ist auch der Planet der Arbeit. Wie wir sehen können, findet auch da eine Veränderung statt. Es entstehen neue Arbeitsstrukturen, die zum Teil auch mehr Freiheiten generieren. Im Moment findet eine globale Veränderung statt, doch auch im persönlichen Bereich sind wir von diesem Aspekt betroffen. Speziell Planeten und Punkte, die sich im Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann befinden werden jetzt von dieser Konstellation herausgefordert.
Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns mit diesem Spannungs-Aspekt befreunden. Ihm ist es egal, wie wir ihn empfinden, für ihn ist das unser Problem. Doch wenn wir ihn als Herausforderung sehen können und akzeptieren können, das im Leben das einzig Sichere der Wandel ist und jetzt halt wieder eine solche Phase da ist, die uns nun auffordert einen Konsens finden, zwischen individueller Freiheit und den Gesetzen, die in das Gemeinwohl passen, werden wir daran wachsen können.