Blog Daniela

Am 20. März 2020 startete das Astrologische Jahr mit dem Frühlingspunkt und Tag-und Nachtgleiche im Zeichen WIDDER, das den Anfang des Tierkreises markiert. Herrscher über dieses Jahr ist der Mond. Der Mond steht für Gefühle und Emotionen, für das Stimmungsvolle und Wechselhafte. Er repräsentiert das innere Kind, die Mutter, das Mütterliche, die Familie, das Soziale und das Volk. Er steht für die Grundnahrung, die der Mensch braucht. Diese Werte - menschliche Werte - stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt.

In der Astrologie ist der Mond der Planet, der am schnellsten durch den Tierkreis läuft. Er befindet sich etwa 2 1/2 Tage in einem Tierkreiszeichen und braucht nicht ganz einen Monat um den ganzen Tierkreis zu durchlaufen. Würden wir das Jahr nach dem Mond berechnen, dann hätten wir 13 Monate à 28 Tage plus einen Tag zum Jahresende. Im Althochdeutschen haben der Mond und der Monat die gleiche Bezeichnung.

Ab 22. März wird Saturn bis anfangs Juli im Wassermann sein und am 29. September noch einmal für kurze Zeit zurück in den Steinbock wandern. Alte und neue Energien werden sich ein Hin und Her liefern. Ende Dezember wird Saturn fast gleichzeitig mit Jupiter ins Zeichen Wassermann eintreten, was für das Jahr 2021 bedeutsam sein wird. Der Slogan «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit» wird zusehends ein Weltthema und ein Aufbruch zu neuen Ufern werden.

Im März 2020 ist auch Mars mit Jupiter und Pluto im engen Kontakt. Dies ist nicht ein einfacher Aspekt. Jetzt sollte man sich nicht provozieren lassen und mit seinen Kräften haushälterisch umgehen. Es ist einerseits ein sehr kriegerischer und aggressiver Aspekt, andererseits kann man jetzt, wenn man diese Energie konstruktiv nutzt, sehr viel erreichen.

Es findet bis Ende Jahr ein neuer Konjunktion-Zyklus statt, der gut bis 2026 dauert. Eine Konjunktion ist, wenn zwei oder mehr Planeten sich praktisch am gleichen Ort im Tierkreis befinden. Altes stirbt oder wird in Frage gestellt, das Neue ist noch nicht sichtbar. Die Blase eines grenzenlosen Wachstums scheint geplatzt zu sein. Es findet eine Art Wurzelbehandlung statt und, wie alle bereits festgestellt haben, befinden wir uns voll in einer Weltwirtschaftskrise. Jetzt, da Pluto die Hauptrolle hat, beginnt eine enorme Transformation sowie ein Wandel der Gesellschaft. Uranus, der Planet des Umbruchs, leitet einen radikalen Wertewandel ein. Er befindet sich während der nächsten paar Jahre im Stier, dem Zeichen, das für Werte und Sicherheit steht. Pluto wie Uranus stehen für das Kollektive.  Also kann man sagen, dass wir uns in einer Zeit befinden, in der ein fundamentaler Umbruch im Kollektiven ansteht. Es gibt einen guten Spruch als Sinnbild dafür: Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und Neues blüht aus den Ruinen.

Der Prozess, der jetzt stattfindet, hat den Rhythmus von Abschied-Trauer-Neubeginn oder Raupe–Kokon–Schmetterling. Man kann ihm nicht ausweichen. Altvertrautes stirbt, muss losgelassen werden. Das ist eine Art Kompostierungs-Phase. Die mittlere Phase ist eine Zeit des Stillstands, der Unsicherheit und des Übergangs. Das Neue ist noch nicht sichtbar und nur schwer vorstellbar. Auch die Raupe kann sich nicht vorstellen, jemals ein Schmetterling zu sein.

Je nach Charakter hat man Mühe das Alte und Vertraute loszulassen. Entweder ist man verunsichert und verliert den Halt oder man ist gespannt, wie das Neue wohl sein mag und bereit dafür etwas zu riskieren. Letzteres bedeutet, dass Altes automatisch hinter sich gelassen wird.

In dieser Phase, in der wir uns momentan bewegen, steht uns Neptun, der Herr der Meere und tiefen Gefühle, sehr unterstützend zur Seite. Sein Prinzip ist Transzendenz, Auflösen der Grenzen und vor allem die All-Liebe. Im Menschen erwacht verstärkt das Gefühl der Solidarität, der Gemeinschaft, der Hilfsbereitschaft. Nun sind wir, wie eingangs beschrieben, im Jahr des Mondes. Der Mond steht unter anderem für das Volk, die Heimat, die Familie. Neptun ist auch ein Planet, der für das Kollektive steht. Er hilft in dieser Krisenzeit, welche auch eine Wachstumschance sein kann, dem Menschen ein Familien- und somit auch ein Zugehörigkeitsgefühl zum grossen Ganzen zu geben. Die Konstellation im Steinbock verlangt einen neuen Umgang mit unserer Existenz und auch der Umwelt.

Die Gegenwart fordert ein Dasein in der Abgrenzung, die Erkenntnis und das Vertrauen, dass alles seinen Sinn hat und das einzig Sichere das Vergängliche ist.

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Ich selbst mache momentan auch Home-Office. Und zwar via Telefon oder SKYPE. Das geht sehr gut.
Wer wissen will, was im persönlichen Horoskop ansteht, Karten legen möchte oder sonst eine Beratung wünscht, kann mit mir telefonisch oder per E-Mail einen Termin vereinbaren.

Ich wünsche allen eine gute Gesundheit und vor allem Vertrauen in den Kosmos.

Mit herzlichen Grüssen

Daniela Buser